Informationen für die Vereine des Südkreises.

Ansonsten empfehle ich die Seite des Bezirksschützenverbandes-Bremerhaven-Wesermünde


22.09.2018

 

Die Sportleitertagung muss leider dieses Jahr ausfallen.

Wir werden diese Anfang nächsten Jahres Nachholen.


20.09.2018

Bericht WM Jan Luca

 

 

 

STINSTEDT. Nationalkaderschütze Jan Luca Karstedt (Stinstedt) hat seine erste Weltmeisterschaft im Sportschießen mit guten Leistungen abgeschlossen. In Changwon (Südkorea) ging der 18-jährige Pistolenschütze zweimal an den Start und verpasste sogar nur knapp eine Medaille. Insgesamt nahmen 1800 Sportler aus 90 Nationen teil.

 

 

 

Nach einer langen Reise und mehreren Trainingseinheiten ging Karstedt zuerst im Mixed-Wettbewerb an den Start. In dieser Disziplin werden jeweils 40 Schuss von einem weiblichen und einem männlichen Schützen abgegeben. Die besten fünf Mannschaften ziehen in das Finale ein, in dem die Medaillen ausgeschossen werden. Zusammen mit Vanessa Seeger (Wolfsburg) startete Jan Luca Karstedt jedoch mit einem Schreck: „Mir war vor dem Wettkampf übel und sehr schwindelig.“ erklärte der Stinstedter. „Trotz diesen Problemen war es ein guter Auftakt.“, so Karstedt weiter. Mit 373 Ringen landete Karstedt zusammen mit Seeger (376 Ringen) auf Platz 20 von 34. Zum Finaleinzug fehlten dem jungen Team zwölf Ringe.

 

Mit der Luftpistole ging Jan Luca Karstedt gut erholt in den Wettkampf. Er startete mit 95, 92, 95 und 93 Ringen und legte zum Schluss mit 96 und 96 Ringen einen tollen Endspurt hin. Mit 567 Ringen belegte er Platz 26 von 58 Junioren im Alter von 16 bis 20 Jahren. Um in das Finale der besten Acht einzuziehen, hätte der junge Schütze im Bereich seiner Bestleistung (576 Ringe) schießen müssen. „Jan Luca hat seinen bisherigen Jahresschnitt im Saisonhighlight bestätigt. Mehr kann man auf der ersten Weltmeisterschaft nicht erwarten.“ so Heimtrainer Kristopher Quell. Dabei wäre ihm mit der Mannschaft fast ein ganz großer Erfolg gelungen: In der Mannschaftswertung wurde Karstedt zusammen mit Robin Walter (Baden-Württemberg) und Jonathan Mader (Thüringen) Vierter und es fehlten ihnen zur Bronzemedaille nur zwei Ringe. „Das war ein sehr guter Wettkampf, auch wenn sicherlich mehr drin gewesen wäre“, zeigte sich Karstedt zufrieden. Und auch Nationalkadertrainerin Barbara Georgi war zufrieden: „Bei seiner ersten WM überhaupt hat er ein gutes Ergebnis gezeigt und er kann hoffnungsvoll sein, dass er bei den Youth Olympic Games auch eine gute Leistung zeigt.“ Für die Youth Olymic Games (Olympischen Jugendspiele) wird Jan Luca Karstedt Anfang Oktober für fast drei Wochen nach Buenos Aires (Argentinien) reisen. Er startet mit der Luftpistole sowohl im Mixed-Wettbewerb mit seiner Partnerin Vanessa Seeger als auch im Einzelwettbewerb.

 

Bericht Kristofer Quell

 


06.08.2018

Jan-Luca Karstedt löst die Tickets für Südkorea und Argentienien

Pistolenschütze qualifiziert sich für Weltmeisterschaft und Olympische Jugendspiele

 

 

 

STINSTEDT. Der Nationalkaderschütze Jan Luca Karstedt, aus dem Schützenkreis Wesermünde-Süd, hat einen weiteren Meilenstein in seiner jungen Karriere geschafft: Der Stinstedter hat sich mit der Luftpistole für die Weltmeisterschaften Anfang September in Changwon in Südkorea qualifiziert. Außerdem fährt er zu den Olympischen Jugendspielen (Youth Olympic Games) im Oktober nach Buenos Aires in Argentinien.

 

Für Jan Luca Karstedt war es die zweite nationale Ausscheidung in diesem Jahr, nachdem er sich bereits für die Europameisterschaften im Februar qualifizierte. Er nahm dort am Quotenplatzturnier für die Olympischen Jugendspiele teil und wurde nach einer Bestleistung im Vorkampf Achter.

 

In Suhl standen für den 18-jährigen nun die Ausscheidungen für die Weltmeisterschaften und die Olympischen Jugendspiele an. An zwei Wochenenden schoss Karstedt insgesamt fünf Wettkämpfe über die internationale Distanz von 60 Wertungsschüssen. Nach ordentlichen 560 und 566 Ringen lag der Stinstedter nach dem ersten Wochenende gut im Rennen. „Zur Vorbereitung auf das zweite Wochenende standen fast drei Wochen zur Verfügung. Wir haben sie noch einmal intensiv zum Training genutzt“, so Heimtrainer Kristopher Quell. Und das Training zahlte sich aus: Karstedt schoss im ersten Wettkampf eine neue persönliche Bestleistung von 576 Ringen und legte 574 und 569 Ringe nach. Für ihn bedeutete es das Startrecht für die Olympischen Jugendspiele mit 23 Ringen Vorsprung auf seine Mitstreiter. Die Qualifikation zur Weltmeisterschaft beendete Karstedt als Zweiter mit 25 Ringen Vorsprung auf den besten Nichtqualifizierten. Jan Luca Karstedt nutze damit die einmalige Möglichkeit zur Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen und an der Weltmeisterschaft, die beide nur alle vier Jahre stattfinden. „Ich bin komplett zufrieden und freue mich auf die kommenden Wochen, die sehr spannend werden.“, freute sich der junge Sportschütze nach der Ausscheidung.

 

Und auf ihn kommt einiges zu. Direkt nach der Ausscheidung ging es zum Alpencup nach Frankreich, wo er seine Leistungen bestätigen konnte. Es folgt ein Nationalkadertraining zur WM-Vorbereitung und die deutsche Meisterschaft, bei der Karstedt seinen Titel verteidigen will. Anfang September startet der Stinstedter zusammen mit Robin Walter (Baden-Württemberg) und Jonathan Mader (Thüringen) mit der Luftpistole und im Mixed-Wettbewerb mit Vanessa Seeger (Wolfsburg) in Südkorea. Im Oktober folgen die Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires, die Karstedt für den gesamten Zeitraum hautnah erleben wird. Auch hier startet er im Einzelwettbewerb und im Mixed-Wettbewerb mit Vanessa Seeger. Danach beginnt für den Pistolenschützen das nächste Abenteuer: Nach dem Aufstieg mit den „Seestadtteufeln“ vom GTV Bremerhaven startet Karstedt zum ersten Mal in der 1. Bundesliga. br

 

06.08.2018

 

 

 

Foto: Rolf Schmonsees

 

315Karstedt06a bis 315Karstedt06c

 

Das hat es im Schützenkreis Wesermünde-Süd noch nicht gegeben. Mit Jan-Luca Karstedt (links), vom Schützenverein Stinstedt, fährt zum ersten Mal ein jugendlicher Sportschütze zur Weltmeisterschaft (in Südkorea) und zu den Olympischen Jugendspielen (Youth Olympic Games in Argentinien). Trainiert wird Karstedt von Kristopher Quell (rechts)

 

Das hat es im Schützenkreis Wesermünde-Süd noch nicht gegeben. Mit Jan-Luca Karstedt, vom Schützenverein Stinstedt, fährt zum ersten Mal ein jugendlicher Sportschütze zur Weltmeisterschaft (in Südkorea) und zu den Olympischen Jugendspielen (Youth Olympic Games in Argentinien)


20.04.2018

Kreiskönigsschießen

BOKEL. Erhard Müller, aus Bramel, ist der neue Schützenkönig des Schützenkreises Wesermünde-Süd. „Genau dieser Titel hat mir noch gefehlt“, jubelte der Senior, als er den Rumpf des Holzadlers abgeschossen hatte. Mit ihm konnte Angela Rosche, aus Bexhövede, als Königin den Thron besteigen. Vizekönig wurde Hergen Tietjen vom Schützenverein Neuenlandermoor, Vizekönigin Claudia Goch aus Bokel. Als Kanzler macht Oliver Schabio aus Albstedt das Königshaus komplett, das 39 Schützenvereine mit weit über 4000 Mitglieder repräsentiert.

 

Was nicht einmal die kühnsten Optimisten zu hoffen gewagt hätten traf ein und wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Die Neuauflage des Kreiskönigsschießens, das letzte hatte vor 15 Jahren stattgefunden, gelang auf Anhieb. Mehr als 50 amtierende Schützenmajestäten und Vorsitzende aus den Vereinen die zum Schützenkreis gehören waren in die Schützenhalle nach Bokel gekommen um auf Holzadlern die Kreiskönige zu ermitteln. Genau das, so glaubt der Präsident des Schützenkreises Wesermünde-Süd, Torsten Sulenski, ist das Geheimnis des Erfolges. „In der Vergangenheit wurden die Kreiskönige auf sportlicher Ebene durch Scheibenschießen ermittelt. Deshalb sind viele die keine Sportschützen waren, zuletzt gar nicht mehr angetreten weil sie glaubten keine Chancen zu haben. Wir, damit meine ich die Vizepräsidenten Ingo Brüns und James Russel sowie die übrigen Mitglieder des Kreispräsidiums, haben nun mit dem Adlerschießen auf Tradition und Geselligkeit gesetzt und das kam an“, freute er sich. Das sahen auch die Teilnehmer so. „Hier ja Stimmung und Spannung wie auf einem großen Schützenfest. Es macht richtig Spaß mitzumischen. Jedes Teil das abgeschossen wird, löst lauten Jubel aus, egal wem der Schuss gelang. Da hat der Schützenkreis etwas richtig Gutes ins Leben gerufen“, waren sich zum Beispiel die Vorsitzenden der Schützenvereine Sellstedt, Heiko Mangels und Bramel, Uwe Sancken einig. Besonders gut fanden andere Teilnehmer, dass den Kreismajestäten keinerlei Verpflichtungen entstehen. „Das hätte bestimmt viele von einer Teilnahme abgehalten“, glaubt Ingo Brüns. James Russel ist sicher, dass im nächsten Jahr noch viel mehr Majestäten mitmachen und Kreiskönige werden wollen. „Diese Veranstaltung wird sich in den Vereinen rumsprechen. Das wird in Zukunft ein Kreisschützenfest sein“, meint er. Dann müssen die Teilnehmer nach Bramel fahren. „Klar, dass wir das nächste Kreiskönigsschießen ausrichten. Schließlich stellen wir ja auch den amtierenden König“, gab Uwe Sancken schon einmal bekannt. br

 

20.04.2018

 

 

 

Foto: Rolf Schmonsees

 

316kreiskönigsschießen16

 


14.03.2018

Bericht von Kristopher Quell über die Teilnahme von Jan Luca Karstedt über seine

1. Europameisterschaft in Ugarn (Györ)

 

 

STINSTEDT. Pistolenschütze Jan Luca Karstedt vom Schützenverein Stinstedt hat seine erste Europameisterschaft in Györ (Ungarn) erfolgreich beendet. Er erreichte beim Quotenplatzturnier für die Olympischen Jugendspiele (Youth Olympic Games) einen guten achten Platz.

 

 

 

Am Quotenplatzturnier für die Olympischen Jugendspiele nahmen insgesamt 35 Schützen aus 21 Nationen im Alter von 15 und 18 Jahren mit der Luftpistole teil. Als einer von drei deutschen Teilnehmern war es für Jan Luca Karstedt der erste große internationale Wettkampf. Im Vorkampf stellte der Nationalkaderschütze mit 571 Ringen seine persönliche Bestleistung ein und belegte den dritten Platz. „Mit meinem Ergebnis bin ich zufrieden. Das war mein bisher bester Wettkampf.“, so Karstedt, der mit diesem Ergebnis bereits im letzten Sommer deutscher Meister wurde. Als Dritter zog das Nachwuchstalent in das Finale der besten Acht ein. „Im Finale wird alles wieder auf Null gesetzt. Die Schützen schießen zuerst zehn Schuss und nach jeweils zwei weiteren Schüssen fliegt immer der aktuell schlechteste Schütze raus.“, erklärt sein Heimtrainer Kristopher Quell.

 

In seinem ersten Finale leistete sich Jan Luca Karstedt zu Beginn einige Fehler, die er nicht mehr aufholen konnte. Der Stinstedter beendete das Finale auf dem achten Platz. „Meine Nervosität hielt sich eigentlich in Grenzen, jedoch haben wir noch nicht viele Finals trainieren können. Mir fehlt im Ablauf noch die nötige Sicherheit“, fasste Karstedt zusammen.

 

Die Quotenplätze für die Olympischen Jugendspiele gingen nach Tschechien sowie in die Schweiz und Ukraine. Für die Olympischen Jugendspiele im Oktober im argentinischen Buenos Aires konnte der Deutsche Schützenbund bereits im letzten Jahr seinen Quotenplatz gewinnen. „Die interne Ausscheidung für die Olympischen Jugendspiele findet im Sommer statt. Außerdem kann sich Jan Luca auch noch in diesem Jahr für die Weltmeisterschaft in Südkorea qualifizieren“, blickte Quell voraus.

 


Einladung Kreiskönigschießen 2018

14.03.2018


Nachtrag zum Delegiertentag 07.02.2018

 

Bericht Rolf Schmosees. Original Norseezeitung

BOKEL. Rolf Schmonsees, vom Schützenverein Loxstedt, ist nun Ehrenpräsident des Schützenkreises Wesermünde-Süd. Einstimmig wählten ihn die Vertreter der dem Verband angehörenden 36 Schützenvereine auf Vorschlag des Präsidiums in dieses Amt. „Wir sind der Ansicht, dass Rolf diese Ehrung mehr als verdient hat, diese sehr seltene Ehrung, die erst zum zweiten Mal vergeben wird, zu erhalten“, meinte Präsident Thorsten Sulenski, vom Schützenverein Bokel.

 

Schmonsees habe dem Präsidium des Schützenkreises weit über 20 Jahre angehört, erzählte er. Er sei Pressewart, Vizepräsident und Präsident gewesen, zählte Sulenski auf. In dieser Zeit habe sich viel ereignet, immer wieder mussten Schmonsees und sein Team Angriffe auf die Eigenständigkeit der Schützenkreise abwehren. „Unter Rolfs Regie wurde zum Beispiel verhindert, dass wir heute zum Hamburger Schützenbund gehören, was uns viele Nachteile gebracht hätte wie wir inzwischen wissen. Ebenso war Schmonsees ganz vorne dabei als es um den Erhalt des Nordwestdeutschen Schützenbundes und des Landesleistungszentrums in Bassum ging. Ich erinnere dabei nur einmal an die Busfahrt dorthin, die er für alle Vereine organisiert hat“, sagte Sulenski auf Nachfrage der NORDSEE-ZEITUNG. Außerdem sei der ehemalige Präsident immer ein Teamplayer gewesen, dem besonders die Förderung der Jugend, des Schießsportes für Frauen und die Integration von Migranten am Herzen gelegen.

 


 

 

 

Foto: Wrede

 

 


Bericht zum Delegiertentag 07.02.2018

Rolf Schmonsees

BRAMSTEDT/Gackau. Ingo Brüns, vom Schützenverein Loxstedt, ist weiter Vizepräsident des Schützenkreises Wesermünde-Süd. Bei der Delegiertentagung des fast 4400 Mitglieder zählenden Verbandes, die in 38 Schützenverein aus dem südlichen Landkreis Cuxhaven organisiert sind, wurde er einstimmig wiedergewählt.

 

„Das freut mich sehr“, meinte Präsident Torsten Sulenski, „so können wir die erfolgreiche Arbeit der letzen Jahre fortsetzen.“ Zu der Versammlung könnte er auch den Bezirkspräsidenten Jürgen Wintjen und seinen Vertreter Jens Schmonsees, den Präsidenten des Schützenkreises Wesermünde-Nord, Herbert Kornahrens und den Vizepräsidenten des Schützenkreises Bremerhaven, Klaus Dahl und, als ganz besonderen Gast, den Vorsitzenden des Kreissportbundes Cuxhaven, Edmund Stolze, begrüßen.

 

Einstimmig erfolgten auch die Wiederwahlen von James Russel als Kreisjugendsportleiter und Irene Czaykowski als stellvertretende Schriftführerin. Weil die bisherige langjährige Damensportleiterin Silke Feistle, aus Wehdel, sich sportlich verändern möchte und deshalb nicht mehr kandidierte und mit viel Dank verabschiedet wurde, wurde Angela Rosche, aus Bexhövede, zu ihrer Nachfolgerin gewählt. Neue stellvertretende Jugendsportleiterin wurde Katharina Hersemeier, aus Bexhövede.

 

In seinem Jahresbericht lobte Sulenski die Jugendarbeit im Schützenkreis. „Es ist schon toll, was die Jugend 2017 an Titeln und Siege in den Südkreis geholt hat, fand er. Der Präsident kündigte an, dass Teilnehmer an Deutschen Meisterschaften in Zukunft nur noch einmal einen Zuschuss vom Schützenkreis erhalten werden und nicht mehr wie bisher pro Start. „Das können wir uns einfach nicht leisten, deshalb haben wir die Geschäftsordnung entsprechend geändert“, stellte er klar. Von erfolgreichen Veranstaltungen und Wettkämpfen zeugten auch die Jahresberichte der Fachwarte.

 

Wie sie sich in der Vergangenheit bei der ehrenamtlichen Arbeit in ihren Schützenvereinen besondere Verdienste erworben haben zeichnete Torsten Sulenski Erick Baumgarth, Tobias Böttjer, Silke Schnibbe (alle aus Wulsbüttel), Nils Heyer, Marvin Amelung (aus Bokel),Gunda Götjen, Carsten Ringe, Reiner Blohm (aus Wollingst), Sabrina Musik, Kristopher Quell (aus Stinstedt), Ralf Bremer (aus Sellstedt) und Torge Latza (aus Beverstedt) mit der Ehrennadel des Schützenkreis Wesermünde-Süd aus. Zu einer Diskussion zwischen dem Bezirkspräsidenten und Vertretern der Schützenkreise kam es wegen einer vorgesehenen Änderung der Satzung des Bezirkes, nach der die Vertreter der Schützenkreise kein Stimmrecht mehr im Bezirkspräsidium habe sollen, weil das, so Jürgen Wintjen, die Gemeinnützigkeit des Bezirksverbandes gefährde. Das aber wird von den Schützenkreisen und deren Finanzexperten bestritten, weil es keinen Zusammenhang zwischen einem Stimmrecht und der Gemeinnützigkeit gibt. br

 

15.02.2018

 

Foto: Rolf Schmonsees

 

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01.02.2018

Einladung zum Kreisdelegiertentag in Gackau "Zur goldenen Aue"  Udo Otten Rebien.

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Einladung Kreidelegiertentag 07.02.2018.
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19.09.2017

Nachtrag zur Deutschen Meisterschaft.

Marcel Handrick vom SV Neuenlandermoor wurde 3. mit der Armbrust bei den Deutschen Meisterschaften.

Herzlichen Glückwunsch.

 

Bild von der Seite des NWDSB


11.09.2017

 

Stinstedt

Der Schützenverein Stinstedt hat einen Deutschen Meister in seinen Reihen. Der 17jährige Jung-schütze Jan Luca Karstedt holte sich den Titel mit der Luftpistiole in der Klasse Junioren B. In Stinstedt wurde ihm dafür ein rauschender Empfang mit vielen Gästen bereitet.

 

"Es ist das erste mal das ein Mitglied von Deutscher Meister wurde. Jan Luca Karstedt hat deshalb Vereinsgeschichte geschrieben und wir sind unheimlich stolz auf seine Leistung. Daran haben aber  - und das wollen wir nicht vergessen - auch seine Trainer Frank Freudenberg und Kristopher Quell  einen großen Anteil", erzählte der Vorsitzende der Stistedter Schützen, Dieter Sprang, der sich mit einem Geldgeschenk bei seinem erfolgreichsten Schützen bedankte.

 

Kristopher Quell war es dann auch, der den Werdegang des Deutschen Meisters von seinem Vereinseintritt Ende 20009 bis heute umriss. Demnach hat Jan Luca Karstedt als 9jähriger in der Jugendabteilung des Vereins mit dem Lichtpunktschießen begonnen und, als er das nötige Alter hatte, auf Luftgewehr Auflage umgesattelt. Mitte 2012 versuchte er sich unter der Leitung von Friedhelm von Glahn im Freihandschießen, bis er an Trainingstag im April 2013 fragte, ob er auch einmal die Luftpistole ausprobieren dürfe.  "Das war sein Ding. Schon einen Tag später holte er sich damit beim Lunebunschießen den 1. Platz. Wegen der besseren Möglichkeiten trainierte Jan Luca Karstedt dann beim GTV Bremerhaven weiter und gewann im Sportjahr 2014 seine erste Vereinsmeisterschaft, wurde im Sportjahr 2015 Landesmeister mit der mehrschüssigen Luftpistole und wurde in den Landeskader aufgenommen", erinnerte Kristopher Quell. Danach sei Schlag auf Schlag gegangen. Entsprechend fällt die Bilanz des talentierten Schützen vier Jahre später aus: zehnfacher Landesmeister, seit drei Jahren im Landeskader, zweimal 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft mit der Luftpistole und der mehrschüssigen Luftpistole, seit einem Jahr Mitglied im DC Kader (Vorgruppe für den Nationalkader) des Deutschen Schützenbundes. Neben vielen anderen Erfolgen  gelang Jan Luca Karstedt in diesem Jahr auch der große Wurf: Bei der Deutschen Meisterschaft in München holte er sich mit 571 Ringen und einem Vorsprung von 4 Ringen gegen 100 weitere Bewerber in München den Titel. Als Überraschung gab Kristopher Quell bekannt, dass der Jungschütze vor einigen Tagen auch noch seine Berufung in den C-Kader des Deutschen Schützenbundes, das ist die Junioren-Nationalmannschaft, dazu gehören die besten 8 Schützen aus ganz Deutschland, erhalten hat.

 

Der Präsident des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, Jürgen Wintjen, bezeichnete die Karriere des Jungschützen als Beispielhaft. "Hier zahlen sich Talent, Trainingsfleiß und Lust am Sportschießen aus", meinte er und überreichte dem Deutschen Meister einen Umschlag mit 500 Euro. " Das Bezirkspräsidium hat gehört dass du dir eine neue Schießbrille kaufen möchtest. Dabei unterstützen wir dich gerne", versicherte Jürgen Wintjen. Auch für Kristopher Quell hatte der Bezirkspräsident etwas dabei. Er zeichnet den Erfolgstrainer mit der goldenen Ehrennadel des Nordwestdeutschen Schützenbundes aus.

 

Viel Hochachtung und Respekt zollte auch Ingo Brüns, als Vizepräsident des Schützenkreises Wesermünde-Süd, dem jugendlichen. "Jan Luca Karstedt gehört ohne Zweifel zu den ganz großen Talenten im Schießsport", meinte er und hatte ebenfalls einen Zuschuss für die neue Schießbrille mitgebracht.

 

"Du bist ein echtes Pfund mit dem Stinstedt wuchern kann und ein Ansporn für alle Sportler", lobte Ortsvorsteher Carsten Link.

 

Zitat:

"Es ist das erste Mal das ein Mitglied von uns Deutscher Meister wurde. Jan Luca Karstedt hat deshalb Vereinsgeschichte geschrieben."

Dieter Sprang, Vorsitzender Schützenverein Stinstedt

 

Vorabartikel geschrieben von Rolf Schmonsees, der uns auch die Bilder zur Verfügung gestellt hat.

 

Die Bilder sollten für sich sprechen



29.07.2017

 

Achtung:

 

Liebe Sportschützen /-innen,

unter dem Punkt Formulare gibt es einen neuen Wettkampfpassantrag des NWDSB . Ab sofort darf nur noch dieser verwendet werden. Alte Anträge werden nicht mehr bearbeitet und umgehend an die Vereine zurückgesandt. Dadurch wird sich die Bearbeitungszeit wesentlich verlängern. Bitte denkt daran, dass alle Anträge komplett ausgefüllt werden müssen, auch mit Stempel und Unterschriften. Sollte etwas fehlen, wird er zurückgeschickt.

Ihr findet den Antrag auch unter:

www.bremerhaven-wesermünde.de und

www.downloads.nwdsb.de hier gibt es alles an Formularen und Informationen, falls bei uns etwas fehlt.

 

Die Termine zur Abgabe:

08.09. 2017 Änderungen und Neuanträge !!!!!!!

23.12. 2017 Neuanträge und Korrekturen - Keine Änderungen (Vereinswechsel u.s.w.)

25.03. 2018 Neuanträge und Korrekturen - Keine Änderungen (Vereinswechsel u.s.w.)

 

Sie sind zu richten an:

Bezirksreferent Gewehr

Bezirksschützenverband

Bremerhaven-Wesermünde e.V.

Jörg Schröder

Schiffdorfer Chaussee 82

27574 Bremerhaven

Tel.: 0471 / 80 62 281

e-Mail: schroeder-bremerhaven@t-online

 

 


25.Juli 2017

 

Landesrekorde (NWDSB) geschossen von Schützen und Schützinnen unseres Kreises

Stand 19.Juli 2017

 

1.43.75 - KK-50m ZF - Hannelore Schröder - Landwürder Sportschützen - 304,3 - Ø 10,14 Ringe

1.11.71 - LG Auflage - Marion Verbeek        - SV Bramstedt                      - 316,0 - Ø 10,5   Ringe

 

Herzlichen Glückwunsch

 

 

Die Komplette Liste der Landesrekorde des NWDSB gibt es unter

http://www.nwdsb.de/index.php/rekorde


19.Juli 2017

Ergebnisse des Südkreises bei der Landesmeisterschaft 2017

Gesamt Ergebnislisten des NWDSB LM 2017:

 

http://www.nwdsb.de/index.php/2015-12-01-12-55-07/ergebnisse-lm

 


16. Juli 2017

Marcel Handrik: Mit der Mannschaft (Armbrust) bei der WM im kroatischen Osijek 3.

Hier geht es zum Original Bericht DSB und des SV Neuenlandermoor:

http://www.dsb.de/aktuelles/meldung/6794-Damen-feiern-zum-Abschluss-triumphalen-Sieg/

http://www.schv-neuenlandermoor.de/neuigkeiten/90-nationalmannschaft-4

Auch wir Gratulieren.


(Bild von der Seite des NWDSB)

12.Juli 2017

Marcel Handrik der "Wilhelm Tell von Schwegen" (SV Neuenlandermoor)

Hier geht es zum Original Bericht des NWDSB:

http://www.nwdsb.de/index.php/sportartikel/684-marcel-handrik-der-wilhelm-tell-von-schwege


18.06.2017

Bericht von Kristopher Quell (SV Stinstedt / GTV Bremerhaven)

über Ergebnisse der aktuellen NWDSB Landesverbandsmeisterschaft

der Jugend:

http://www.bremerhaven-wesermuende.de/pdf/krquell_nwdsb.pdf


Kreisdelegiertentag 2017 in Wehdel


 Wehdel 08.02.2017.

James Russel, vom Schützenverein Uthlede, ist neuer zweiter Vizepräsident des Schützenkreises Wesermünde-Süd. Einstimmig wählten die Delegierten ihn bei ihrer Delegiertenversammlung in Wehdel in dieses Amt. Er löst damit Daniel Lüllmann aus Wittstedt ab, der nicht mehr kandidierte.

Zusammen mit Torsten Sulenski, vom Schützenverein Bokel als Präsident und Ingo Brüns, vom Schützenverein Loxstedt, als erster Vizepräsident vertritt Russel nun die Interessen der der rund 5000 Mitglieder des Schützenkreises.

Ebenso einig waren die Schützen bei den Wiederwahlen von Rainer Verbeek (Sportleiter) SV Bexhövede, Mareike Bullwinkel (Schatzmeisterin) SV Uthlede, Irene Czaykowski (stellvertretende Schriftführerin) SV Bramstedt, Angela Rosche (stellvertretende Damenleiterin) SV Bexhövede und Ilka Schröder (stellvertretende Rundenwettkampfleiterin) Landwürder Sportschützen.

36 Schützenvereine aus dem südlichen Landkreis Cuxhaven hatten ihre Delegierten nach Wehdel geschickt. Als Ehrengäste konnte Sulenski die Vizepräsidenten des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, Rolf Schröder und Jens Schmonsees sowie die Präsidenten des Stadtkreises, Friedl Pielack und des Nordkreises, Herbert Kornahrens begrüßen.

Informative Jahresberichte kamen von den Funktionsträger und dem Kreispräsidenten. Der ging noch einmal auf die erfolgten Schießstandabnahmen ein. „Der vom Landkreis Cuxhaven bestellte Sachverständige hat in einigen Fällen die Prüfungen maßlos überzogen und hätte mit seinen Vorgaben Vereine in den Ruin getrieben. Deshalb haben wir einen weiteren Gutachter hinzugezogen der zu ganz anderen Ergebnissen kam. Inzwischen ist aber Ruhe eingekehrt, wenn es in Zukunft wieder Probleme geben solle, ruft mich sofort an“, erklärte Sulenski. Nach einem positiven Kassenbericht erfolgte die einstimmige Entlastung des gesamten Präsidiums.

Neben dem sportlichen Schießen wird es in diesem Jahr ein Kreiskönigsschießen auf Holzadler geben. Daran können alle amtierenden Majestäten der Vereine teilnehmen, der Termin und der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Nicht folgen mochte die Versammlung dem Vorschlag des Kreispräsidiums, dass die Schießsportabteilung des Geestemünder Turnvereins (GTV) als Verein aus Bremerhaven vom Stadtkreis in den Südkreis wechselt. Das hatten die GTV-Schützen gewünscht, weil sie sportlich schon seit Jahren im Südkreis mit schießen und im Stadtkreis keine Perspektiven mehr für sich sehen. Die Bitte löste bei der Stadtpräsidentin Friedl Pielack Staunen aus. „Mit uns hat bis heute niemand darüber gesprochen. Das geht doch so nicht“, klagte sie. Das sahen auch die meisten Südkreisvereine so, die sich auch davor scheuen, die in der Satzung festgelegten Kreisgrenzen zu verändern. Nach längerer Diskussion einigte man sich darauf, dass sich der Bezirksverband, die drei Kreisverbände und der GTV zusammensetzen und nach einer Lösung suchen sollen. Erst wenn das geschehen ist wollen die Mitglieder des Südkreises erneut über die Aufnahme des GTV diskutieren.

 

Bericht und Bild Rolf Schmonsees

Der "Neue" Vizepräsident des Schützenkreises Wesermünde-Süd

 

James Russel, SV Uthlede


Die Ehrennadel des Schützenkreises Wesermünde-Süd für besondere Leistungen erhielten: Detlef Alpers und Günter Krüer (Altluneberg), Uwe Scheper (Beverstedt), Wolfgang Gäckel und Klaus Idschok (Bexhövede), Patrick Grotheer, Manuela Ahrens, Heiko Päsch, Veit Bechmann und Sonja Fangmann (Hahnenknoop), Andre Monsees, Stefan Bischoff, Petra Seedorf, Nina Monsees, Anja Bischoff, Sandra Lucht, Ursula Mombauer und Nadine Seedorf (Holen), Uwe Ebers (Nesse), Karla Schneider, Rosi Kück, Margret von Glahn und Viola von Glahn (Sellstedt), Kurt Neumann und Frank Freudenhaus (Stinstedt), James Russel und Sabine Freter (Uthlede), Kerstin Rösing und Wilma Rösing (Wollingst) sowie die Kreispräsidenten Friedl Pielack und Herbert Kornahrens.

 

Bericht und Bild Rolf Schmonsees

Alle geehrten


Die Siegreichen

Schwegen 05.02.2017.

Die Sportschützen des Schützenvereins Neuenlandermoor haben es geschafft. Im Finale der Landesverbandsliga des Nordwestdeutschen Schützenbundes im Landesleistungszentrum in Bassum setzten sich Marcel Handrick, Janine Bohling, Klaus Denks, Frank Beiten und Sabrina Warnke mit 3:2 Punkten gegen den Schützenverein Etzhorn (Oldenburg) durch. Auf den 2.Platz kam der Schützenverein Etzhorn, den 3. Rang belegten die Sportschützen aus Bremen.

Freude über den Sieg herrscht auch beim Schützenkreis Wesermünde-Süd. „Das ist für die Sportschützen in unserem Kreis ein ganz tolles Ergebnis zu dem wir herzlich gratulieren“, meinte Kreispräsident Torsten Sulenski.

Am 26. Februar geht es für die Moorer, wie die Mannschaft im Südkreis genannt wird, nun nach Hannover um dort am Aufstiegskampf zur 2. Bundesliga teilzunehmen.

 

Bericht und Bilder Rolf Schmonsees

 

Gewonnen.

Marcel Handrick, Sabrina Warnke, Frank Beiten, Janine Bohling und Klaus Denks, vom Schützenverein Neuenlandermoor, sind Sieger der Landesliga Luftgewehr Freihand des Nordwestdeutschen Schützenbundes und kämpfen nun um den Aufstieg in die 2. Bundesliga


09.10.2016 Hannover

Irene Czaykowski                                                       und Detlef Alpers

Deutsche Meisterin KK-100m-ZF-Auflage                Deutscher Vizemeister KK-100m-ZF-Auflage

 

Wir Gratulieren auch allen anderen Schützinnen und Schützen die an der DM 2016 Teilgenommen haben.

 

Bild Rolf Schmonsees

 


Landesrekorde (NWDSB) geschossen von Schützen und Schützinnen unseres Kreises

Stand 16.10.2016


02.08.2016

 

Empfang der erfolgreichen Jungschützen die an den

Deutschen Meisterschaften 2016 Teilnehmen 

 

Bokel.: Der Schützenkreis-Wesermünde-Süd hat einige Jugendliche Ausnahmetalente in seinen Reihen, die sich von Sieg zu Sieg schießen und die Erfolgstreppe immer weiter hinaufsteigen. Das betonte der Präsident des Schützenkreises, Torsten Sulenski, bei einem Empfang, den der Verband für die Jungschützen und ihre Eltern gab.

Sechs erfolgreiche Jungschützen, von denen fünf mit um den Deutschen Meistertitel kämpfen waren eingeladen. Dabei wurde deutlich, wie engagiert die Jugendlichen ihren Sport ausüben.

"Wir sind stolz darauf, Nachwuchsschützen in unseren Reihen zu haben, die sich mit viel Training und noch mehr Talent bis an die Spitze gekämpft haben und nun um Deutsche Meistertitel mit schießen. Das ist aber auch nur deshalb möglich, weil unsere Schützenvereine Mitglied im NWDSB geblieben sind und ihnen deshalb alle Trainingsmöglichkeiten offen stehen ", betonte Sulenski.

"Wir hoffen nun, dass sie sich auch bei den Deutschen Meisterschaften behaupten können, die Ende August und Anfang September in München stattfinden", wünschte sich der Kreispräsident.

Ähnlich äußerte sich auch der stellvertretende Präsident des Bezirksverbandes Bremerhaven-Wesermünde Jens Schmonsees.

"Die Jugendlichen haben bisher schon unglaubliche Leistungen gebracht, nicht zuletzt dank ihrer Eltern, Trainern und Betreuern. Deshalb ist eine solche Ehrung wie sie heute hier passiert, genau der richtige Schritt", fand er.

Trainer Kristopher Quell übernahm es, jeden einzelnen der Erfolgsschützen vorzustellen.

Vorstellung der Erfolgreichen Jungschützen:


24.Juni 2016

Pressemitteilung des Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde

 

Pressemitteilung

über den

Rechtsstreit

Nordwestdeutscher Schützenbund /

Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde

 

Am Freitag, den 24.06.2016 wurde das Urteil des Oberlandesgerichtes Celle mit Begründung zugestellt.

 

Dass Oberlandesgericht hat klar zum Ausdruck gebracht, dass

 

für das Verfahren die staatliche Gerichtsbarkeit und nicht  Verbandsgerichtsbarkeit des Deutschen Schützenbundes zuständig ist, weil es sich um keine von der DSB-Satzung und Rechtsordnung Streitigkeiten handele,

 

der Verweis in der NWDSB-Satzung auf die DSB-Gerichtsbarkeit nicht eingreift, weil § 15 der DSB-Satzung abschließend regelt, welche Verfahren in die Zuständigkeit der DSB-Gerichtsbarkeit fallen,

 

der Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde e.V. obendrein vor Einleitung des Verfahrens beim Landgericht ein der Satzung des NWDSB entsprechendes Ansinnen des DSB-Gericht unterbreitet hat, was von dort abgelehnt wurde,

 

der Bezirksschützenbverband berechtigt ist das Verfahren zu führen (Aktivlegitimation),

 

ein berechtigtes Interesse an der Feststellung der Wirksamkeit der Aufnahme der Schießsportgemeinschaften und der Begründung der mittelbaren Mitgliedschaften beim NWDSB hat.

 

Das Gericht stützt seine Entscheidung ausschließlich darauf, dass die Aufnahme der beiden Schießsportgemeinschaften versagt werden müsse, weil diese nach den Ausschlusstatbestände der Satzung des NWDSB bzw. der dortigen Anlage 1 ausgeschlossen werden dürfen. Das Oberlandesgericht räumt dem Präsidium des NWDSB mangels anderer Satzungsregelungen das Recht ein, die Entscheidung zu treffen, ob die Aufnahme eines Vereines durch den jeweiligen Bezzirksschützenverband abgelehnt muss. Es handelt sich um eine andere Situation beim Ausschluss eines Vereins, der bereits Mitglied des NWDSB ist, wofür der Delegiertentag als höchstes Gremium zuständig ist.

 

Ob der NWDSB in anderen Bezirken Satzungsverstöße, wie sie den hier indirekt beiteiligten Schießsportgemeinschaften vorgehalten werden, hingenommen hat oder in Zukunft hinnehmen wird, konnte das Oberlandesgericht nicht feststellen, konnte aber nicht ausschliessen, dass der NWDSB solche weiteren Ausschlussverfahren vom Ausgang dieses nunmehr entschiedenen Rechtsstreits abhängig machen wollte, da der NWDSB ausdrücklich eine Grundsatzentscheidung begehrt hat, weil er den Schießsport in seiner heutigen Form unter dem Dachverband des NWDSB als gefährdet sieht.

 

 

Soweit der genaue Wortlaut der Pressemitteilung des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, sie wurde 1:1 übernommen.


22.Juni 2016

Pressemitteilung des Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde

 

Pressemitteilung

über den

Rechtsstreit

Nordwestdeutscher Schützenbund /

Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde

 

Nachdem am 30.05.2016 keine Einigung zwischen dem Norwestddeutschen Schützenbund und dem Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde erzielt wurde, musste das Oberlandesgericht eine Entscheidung treffen.

 

der Nordwestdeutsche Schützenbund hatte gegen das Urteil des Landgerichtes Verden, das die Aufnahme der Schießsportgemeinschaften Nordholz und Wesermünde in den Bezirksschützenverband bestätigt hatte, Berufung beim OLG Celle eingelegt.

 

Das Oberlandesgericht Celle hat Montag den 20.06.2016 seine Entscheidung verkündet.

 

Der Berufung des NWDSB wurde stattgegeben und die Klage mit der Wirksamkeit der Aufnahem der Schießsportgemeinschaften Norholz und Wesermünde , damit deren mittelbare Mitgliedschaft im NWDSB festgestellt werden sollte, insgesamt abgewiesen.

 

Die Gründe, mit denen das Oberlandesgericht die Klage abgewiesen hat und welche konkreten Auswirkungen dies für die beiden Schießsportgemeinschaften und deren eigene Rechtspositionen hat, kann erst nach Vorliegen der Urteilsbegründung eingeschätzt und berichtet werden.

 

Soweit der genaue Wortlaut der Pressemitteilung des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, sie wurde 1:1 übernommen.


Stellungsnahme des NWDSB

 

22.Juni 2016

Urteil im Klageverfahren Bezirkschützenverband Bremerhaven-Wesermünde gegen den NWDSB gefällt.

 

Am 20. Juni 2016 hat das Oberlandesgericht Celle (OLG) das Urteil im Berufungsverfahren

zwischen dem Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde und dem Nordwest-

deutschen (NWDSB) bzgl. der Aufnahme der Schießsportgemeinschaften Wesermünde und Nordholz gesprochen.

Das OLG hatte in der mündlichen Verhandlung am 09.05.2016 beiden Parteien empfohlen den Rechtsstreit gütlich beizulegen und zu einer Einigung zu finden. Hierzu wurde beiden Parteien vor einem Urteilsspruch noch einmal Gelegenheit gegeben. In einem Gespräch zwischen den beiden Parteien am 30.05.2016 konnte jedoch keine Einigung erzielt werden, so dass das OLG einen Beschluss fassen musste. Mit dem Urteil vom 20.06.2016 hat das OLGnun das Urteil des Landgerichtes Verden vom 09.09.2015 teilweise abgeändertz und jetzt entschieden, dass die Klage des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde insgesamt abgewiesen wird. Eine Revision wird nicht zugelassen.

Die ausführliche Urteilsbegründung liegt den beiden Parteien noch nicht vor. Das Präsidium des NWDSB wird nach deren Vorlage beraten. wie mit dem Urteil und den sich hieraus ergebenen Konsequenzen weiter umgegangen werden soll. Erst danach können und werden weitere Informationen des NWDSB erfolgen.

 

Soweit die Stellungnahme des NWDSB zum Urteil. (Der Wortlaut wurde direkt von der Seite des NWDSB's übernommen).


Bericht der Nordseezeitung vom 23.06.2016

 

Gerichts Urteil

Sportschützen erleiden eine Niederlage

 

Der Nordwestdeutsche-Schützenbund (NWDSB) muss die beiden Schießsportgemein-

schaften Nordholz und Wesermünde nicht aufnehmen. Das hat jetzt das Oberlandesgericht in (OLG Celle) Celle entschieden. Der Rechtsstreit ist Ende 2014 entbrannt.

Die zwei Gemeinschaften  der Sportschützen hatte sich neu gegründet und ihre Aufnahme in Bezirks und Landesschützenverband beantragt.

Während sich der Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde damit einverstanden zeigte, verweigerte der NWDSB die Aufnahme.

Mit großem Bedauern nimmt der Präsident des Bezirksschützenverbandes, Jürgen Wintjen, die Entscheidung des OLG Celle zur Kenntnis. Welche "konkreten Auswirkungen die für die beiden Schießsportgemeinschaften und deren Rechtsposition" habe, könne er noch nicht sagen, da die Urtilsbegründung noch nicht vorliege. Wintjen geht von 400 Mitgliedern aus, die jetzt nicht nur seinem Verband, sondern auch dem NWDSB und dem Deutschen Schützenbund (DSB) verloren gingen.

Der NWDSB hatte vor Gericht offenbar deutlich machen können, dass die Schießsportgemeinschaften nur gegründet worden seien, damit die Stammvereine Beitragszahlungen umgehen könnten.

Seit Jahren gärt ein Streit wegen höherer Beitragszahlungen, die im Zuge eines neuen Schützen Leistungszentrums in Bassum erhoben werden.

 

Soweit der Original Text und Wortlaut des Berichtes der NORDSEEZEITUNG.

 


Bericht der Nordseezeitung vom 03.06.2016

 

Jetzt geht es vor Gericht

Einigung der Sportschützen ist gescheitert

 

Die Entscheidung, ob der Nordwestdeutsche Schützenbund (NWDSB) Schießsportgemeinschaften Aufnehmen muss, fällt endgültig am 20. Juni vor Gericht. Drei Wochen nach der Verhandlung vor dem OLG Celle fand jetzt das vom Gericht vorgeschlagene "Einigungsgespräch" in Bremevörde statt.

Teilnehmer waren NWDSB-Präsident Jonny Otten, Vizepräsident Frank Pingel und Heinz Rösseler sowie vom Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde Präsident Jürgen Wintjen und die Vizepräsidenten Jens Schmonsees und Rolf Schröder. Es konnte keine Einigung erzielt werden.

Der Rechtsstreit ist Ende 2014 entbrannt. Zwei Schießsportgemeinschaften von Sportschützen hatten sich neu gegründet und ihre Aufnahme in Berzirks- und Landesschützenverband beantragt. Während sich der Bezirksschützenverband damit einverstanden zeigte, verweigerte der NWDSB die Aufnahme.

 

Soweit der Original Text und Wortlaut des Berichtes der NORDSEEZEITUNG.


 

28.05.2016

Der Kreisvorstand teilt mit:

 

 

Plötzlich und unerwartet verstarb am 27.05.2016 unser ehemaliger

Kreispräsident

 

Hans-Jürgen Meyer

 

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Den Hinterbliebenen gehört unsere hochachtungsvolle Anteilnahme.

 

Kreispräsident Torsten Sulenski

 

 


Bericht der Nordseezeitung vom 27.05.2016.

 

Schützen hoffen auf klärendes Urteil

Rechtsstreit vor dem OLG Celle - Die Schießsportgemeinschaften schielen auf den Kyffhäuserbund

 

WANHÖDEN: Mitgliederschwund, offener Rechtsstreit, Übertritte in Schießsportgemeinschaften (SSG) bis hin zu Vereinsauflösungen - wie zuletzt der Schützenverein Spieka. Das Schützenwesen, speziell im Nordkreis, ist arg gebeutelt. Wie soll man als Sport- oder Traditionsschütze dabei eine ruhige Hand behalten? Jürgen Wintjen, Präsident des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, ist um Aufklärung bemüht.

 

Im Rechtsstreit mit dem Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) ist die Entscheidung beim Landgericht vertagt worden. (die NORDSEE-ZEITUNG berichtete). In der Auseinandersetzung geht es darum, ob die Aufnahme der Schießsportgemeinschaften im Bezirksschützenverband rechtes ist oder nicht.

Das Urteil soll endgültig am 20.Juni beim OLG Celle gefällt werden. "Es sei denn, es gibt vorher eine gütliche Einigung zwischen unserem Bezirk und dem NWDSB, außerhalb des Gerichtssaals", erläutert Wintjen. Käme es zu einer solchen Einigung, würde es vor Gericht keinen Verlierer geben.

23 Vereine mit rund 3.000 Mitgliedern aus dem damaligen Schützenkreis Wesermünde-Nord sind vor etwa 2 Jahren ausgetreten und haben dann die SSG Wesermünde und Nordholz gegründet. Der Schützenverein Dorum ist mit 220 Mitgliedern am 01.Januar 2016 als bisher einziger Verein zum NWDSB zurückgekehrt.

Unterschiedliche Herkunft

Der Zusammenschluss der beiden SSG mit 90 (Nordholz) beziehungsweise 350 Mitgliedern (Weserrmünde) erfolgte von Sport- und Traditionsschützen mit unterschiedlicher Herkunft. "Mitglieder der SSG sind auch Inhaber von Waffenbesitzkarten", betont Wintjen.

Sollte der Bezirksschützenverband den Prozess in Celle verlieren, geht der Bezirkspräsident davon aus, dass die Schießsportgemeinschaften den Verband und damit auch den NWDSB und Deutschen Schützenbund (DSB) verlassen. Danach könnten die Schießsportgemeinschaften eine neue Heimat im Kyffhäuserbud (früher Verein ehemaliger Soldaten) finden. Das haben weitere Vereine aus den benachbarten Bezirk Elbe-Weser-Mündung bereits paktiziert.

Ein Grund für den Wechsel, so Jürgen Wintjen, sei zweifelsfrei eine sehr günstige Beitragsregelung. Im Bezirk werden von Erwachsenen jährlich rund zehn Euro weitergegeben. Bei den Kyffhäusern liegt dieser Betrag unter vier Euro.

Der Kyffhäuserbund ist nach dem Bundeswaffengesetz ein anerkannter Verband. Somit können sowohl Sportschützen als auch Hobby- und Traditionsschützen den Schießsport dort ausüben.

"An Landes- und Bundeswettbewerben, aber auch an Olympischen Spielen dürfen Kyffhäuser nicht teilnehmen", macht Wintjen deutlich. Dafür müsse der Weg über die Landesverbände, den NWDSB und dem DSB eingeschlagen werden.

Gutes Verhältnis

Das verhältnis zwischen den ausgetretenen Vereinen und dem Bezirksschützenverband sei von den Querelen nicht betroffen und weiterhin ungetrübt. "Das spiegelt sich beim Bezrikskönigschießen und unserem Schützenball wieder", so Wintjen.

Offen ist derzeit die Frage, ob und zu welchen Bedingungen sich die 22 ausgetretenen Vereine eine Rückkehr vorstellen können. Dies ist nicht zuletzt eine Aufgabe des Bezirkspräsidiums, das diese Vereine dann ansprechen muss. Am Montag 20.Juni, kommt - so hoffen es jetzt viele Schützen - ein wenig Licht ins Dunkel.

 

Soweit der Original Text und Wortlaut des Berichtes der NORDSEEZEITUNG.


Bericht des NWDSB

 

10.Mai 2016

Gerichtsverhandlung zur Aufnahme von Schießsportgemeinschaften

 

Am Montag 09.05.2016, fand vor dem Oberlandesgericht in Celle die Berufungsverhandlung zwischen dem NWDSB und dem Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde bzgl. der Aufnahme der Schießsportgemeinschaften SSG Wesermünde und SSG Nordholz statt.

 

Die beiden Parteien wurden jeweils von ihren Präsidenten und dem jeweiligen Anwalt vertreten.

 

Die Richter stellten in der rund ein dreiviertel Stunden durchaus intensiven Verhandlung zunächst drei Fragen in den Raum:

 

# Hat der NWDSB in Bezug auf die Mitgliedschaft eine Monopolstellung?

# Welchen Zweck verfolgt der Bezirksschützenverband mit der Aufnahme der SSG's bzw. warum wurden diese überhaupt gegründet?

# Ist das Gericht überhaupt zur Klärung dieser Klage zuständig oder sollte die Sportgerichtsbarkeit entscheiden?

 

Der NWDSB bzw. Deutsche Schützenbund  hat hinsichtlich der Teilnahme an Olympischen Spielen eine Monopolstellung, da nur über den Deutschen Schützenbund und damit über den DOSB eine Teilnahme an olympischen Spielen möglich ist. Aber begründet das wirklich die Gründung neuer Vereine/Schießsportgemeinschaften?

 

Bzgl. der Frage nach der Gründung der SSG's zeigte die Richterin auf, dass es in anderen Sportarten z.B. Spielgemeinschaften gibt. Hierfür musste auch kein anderer Verein gegründet werden. Das sollte im Schießsport doch sicherlich auch möglich sein.

 

Eine mehrfach gestellte Frage nach den tatsächlichen Hintergründen, die zum Austritt etlicher Vereine und der Neugründung von Schießsportgemeinschaften im Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde geführt hat, wurde letztendlich ausweichend beantwortet.

 

Die Richterin stellte auch heraus, dass doch beide Verbände das gleiche Ziel verfolgten und an einem Strick ziehen müssten. Geht es doch für beide um die Gewinnung bzw. den Halt von Mitgliedern und somit um deren Existenz.

 

Das Ergebnis der Verhandlung stellt sich wie folgt dar:

 

Beide Parteien folgten zunächst dem Vorschlag des Gerichts zu einem gemeinsamen Gespräch um herauszufinden, ob die Unstimmigkeiten zum Wohle aller nicht doch noch beigelegt werden können. Hierfür wurde eine Frist von 3 Wochen vereinbart. Das Ergebnis wird dann dem Gericht mitgeteilt. Am 20. Juni wird dann vom OLG Celle das Ergebnis des Gespräches oder im Falle des Scheiterns des Gespräches ein Urteil verkündet.

 

Soweit die Stellungnahme des NWDSB über die Gerichtsverhandlung. (Der Wortlaut wurde direkt von der Seite des NWDSB's übernommen)


09.Mai 2016

Pressemitteilung des Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde

 

Pressemitteilung

über den

Rechtsstreit

Nordwestdeutscher Schützenbund /

Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde

 

Die Verhandlung beim Oberlandesgericht Celle am 9.Mai 2016 hat noch zu keinem abschließenden Ergebnis geführt.

 

In der Sitzung unter Leitung des Präsidenten des Oberlandesgerichts Celle wurde die Sach- und Rechtslage sehr ausführlich (mit Unterbrechung mehr als 100 Minuten) erörtert. Beide Parteien wurden auf die Risiken hinsichtlich des Ausgangs des Verfahrens hingewiesen.

 

Insbesondere wiesen jedoch der Präsident des Oberlandesgerichtes und die Berichterstatterin mehrfach darauf hin, dass es im Interesse des gemeinsamen Ziels, Aufrechterhaltung und Fortentwicklung des Schützenwesens, sinnvoll wäre, eine gütliche Lösung herbeizuführen.

 

Hierzu war der NWDSB, der in der Sitzung durch seinen Präsidenten Johnny Otten vertreten wurde, zunächst nicht bereit. Zum Ende der Sitzung ist jedoch vereinbart worden, dass die nächsten Wochen für entsprechendes Gespräche genutzt werden sollen. Der NWDSB schein auch die vom Präsidenten des Oberlandesgerichts mehrfach angebotenen Mediation nicht mehr völlig auszuschließen.

 

Sollte es in den nächsten Wochen nicht zu einer gütlichen Einigung kommen, wird das Oberlandesgericht am 20.Juni 2016 eine Entscheidung verkünden.

 

Im Namen des Präsidiums des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde bedanke ich mich bei allen Schützenschwestern und Schützenbrüder, die an dem heutigen Termin die Öffentlichkeit repräsentiert haben. Auch der Senat des Oberlandesgerichts war offensichtlich davon überrascht, dass der Zuschauerraum bis auf den letzten Platz gefüllt war.

 

soweit der genaue Wortlaut der Pressemitteilung des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven-Wesermünde, sie wurde 1:1 übernommen.


Berichte über den Kreisdelegiertentag 2016


 

Delegiertentag I. Teil:

 

 

Neuer Mann an der Spitze des Schützenkreises

 

Hagen. Torsten Sulenski vom Schützenverein Bokel ist neuer Präsident des Schützenkreises-Wesermünde-Süd. Ohne Gegenstimme wählten die Delegierten des aus 37 Schützenvereinen mit fast 4.500 Mitgliedern bestehenden Verbandes ihren bisherigen Vizepräsidenten in sein neues Ant. Sulenski folgt Rolf Schmonsees vom Schützenverein Loxstedt nach, der nach neun Jahren als Präsident aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder kandidierte.

Als neuer Vizepräsident wurde Ingo Brüns, der Mitglied in den Schützenvereinen Loxstedt und Düring sowie Sportleiter des Lune-Schützenbundes ist, ebenso einstimmig gewählt. Das gleiche gilt für Mareike Bullwinkel vom Schützenverein Uthlede, die sich als neue Schatzmeisterin um die Finanzen des Schützenkreises kümmern wird. Neuer Kassenprüfer wurde Bernd Holler vom Schützenverein Neuenlande.

Mit bewährten Leuten konnten außerdem wieder folgende Posten besetzt werden: Damenleiterin - Silke Feistle, Schützenverein Wehdel; Stellverstretender Sportleiter - Reiner Theilmann, Schützenverein Neuenlandermoor; Stellvertretender Jugendsportleiter - Kristopher Quell, Schützenverein Stinstedt; Rundenwettkampfleiter - Peter Hüttmeyer, Schützenverein Stotel; Delegierte für den Bezirksschützenverband - Ingo Brüns, Mareike Bullwinkel und Rainer Verbeek. In seinem Jahresbericht bei der Delegiertenversammlung, an der auch der Präsident des Bezirksverbandes Bremerhaven-Wesermünde, die Präsidentin des Schützenkreises Bremerhaven, der Präsident des Schützenkreises Wesermünde-Nord, Herbert Kornahrens und andere Gäste Teilnahmen, ging der scheidende Südkreispräsident noch einmal auf die Querelen des Bezirkschützenverbandes mit dem Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB) ein. Am 12 Mai urteilt das Oberlandesgericht in Celle in zweiter Instanz darüber, ob der NWDSB Schießsportgemeinschaften aufnehmen muss oder nicht. Nach Schmonsees Ansicht ist es egal, wie das Urteil ausfällt, die Schützen könnten nur verlieren. "Urteilt das Gericht, dass Schießsportgemeinschaften aufgenommen werden müssen, bedeutet das das Ende der Solidargemeinschaft der Schützen bei der Finanzierung des Sportschießens", glaubt er. Der Grund : Vereine würden dann ihre Sportschützen in Schießsportgemeinschaften zusammenfassen und nur die an den Verband melden. "Dies hätte zur Folge , dass der Beitrag für Sportschützen kräftig steigen wird". vermutet Schmonsees.

Von vielen erfolgreichen Veranstaltungen konnten die Fachwarte Sport, Jugend, Damen, Rundenwettkampf Bogenschießen und Schwarzpulver berichten.

Nach einem ausführlichen Kassenbericht durch Mareike Bullwinkel, an dem auch die Prüfer Jens Schmonsees und Volker Schnibbe nichts auszusetzen hatten, erteilten die Delegierten dem Präsidium einstimmig Enlastung.

Die nächste Delegiertenversammlung findet am 08.Februar 2017 in Wehdel statt.


von links nach rechts:

Der "Alte" scheidende Präsident Rolf Schmonsees, der "Neue" gewählte Präsident Torsten Sulenski und der neue stellv. Kreispräsident Ingo Brüns.

Das neue Präsidium von links nach rechts:

Torsten Sulenski, Ingo Brüns und es fehlt leider Daniel Lüllmann, dann wäre die Präsidentenriege Komplett auf dem Bild.


Delegiertentag II. Teil:

 

Hagen: Über Ehrungen konnten sich 18 Mitglieder von Schützenvereinen aus dem südlichen Landkreis Cuxhaven freuen, weil sie sich viele Jahre mit viel Engagment für ihre Vereine eingesetzt haben oder noch tun, wurden sie mit der Ehrennadel des Schützenkreises-Wesermünde-Süd e.V. ausgezeichnet.

 

"Dabei ist es völlig gleichgültig, ob sie ein Amt im Vorstand bekleiden, ob sie in den Anlagen für Ordnung sorgen, ob sie Fahnen tragen oder sonstwie tätig sind. Jeder von ihnen ist ein Rädchen im Getriebe, das einen Verein in Gang hält und ohne sie es nicht gehen würde", hob der scheidende Präsident des Schützenkreises, zu dem 37 Vereine mit etwa 4.500 Mitgliedern gehören, Rolf Schmonsees hervor.

Geehrt wurden: Monika Fürst, Wilfried Rösing und Claus Schröder vom Schützenverein Wollingst; Ingo Brüns vom Schützenverein Loxstedt, Bernd Heißenbüttel und Mathias Hölling vom Schützenverein Hollen, MArc Semken, Sabine Bergstedt, Andrea Dehnenkamp und Ursula Kittler vom Schützenverein Bokel; Ralf Bullwinkel, Willi Poppe und Wilfried Hersemeier vom Schützenverein Bexhövede; Holger Grundmann vom Schützenverein Beverstedt; Hartwig Büttelmann. Sylvia Berghoff, Tanja Tietjen, Sebastian Merten und Birgit Mehrtens vom Schützenverein Appeln.


Texte und Bilder von unserem ehemaligen Kreispräsidenten. Rolf Schmonsees


Die Bilder sollten für sich sprechen und brauchen keinen Kommentar.

Vergrößerung einfach auf das Bild klicken.

Sie sind uns freundlicherweise von Anke Wrede SV Wollingst zur Verfügung gestellt worden.


Informationen zum Streit

NWDSB gegen Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde



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